Ein Urlaub ohne Cooking Class? Für Anita Moser unvorstellbar! Denn wo könnte man Land und Leute besser kennenlernen als beim gemeinsamen Kochen? Kein Wunder also, dass es sie wieder nach Griechenland verschlagen hat – diesmal nach Kefalonia.
Dort hatte Anita die Gelegenheit, von der leidenschaftlichen Köchin Viva zu lernen, die ihre Liebe zur mediterranen Küche mit ihr teilte und wertvolle Tipps verriet: Zum Beispiel, dass Zwiebeln für den griechischen Salat durch Einlegen in Essigwasser besonders mild und bekömmlich werden.
Ihr Tzatziki? Ein Meisterwerk aus wenigen, perfekt abgestimmten Zutaten – hochwertigem Olivenöl, Essig und frischer Minze oder Dill – die ihm eine unverwechselbare Frische verleihen.
In Griechenland werden Mahlzeiten traditionell gemeinsam an einem liebevoll gedeckten Tisch im Garten genossen – ein perfektes Beispiel für die herzliche Gastfreundschaft. Diese besonderen Momente und die unnachahmliche Lebensart möchte Anita in dieser Ausgabe mit uns teilen.
Mit zwei herrlichen Rezepten und frischen Zutaten von Maximarkt bringt sie den Geschmack Griechenlands direkt zu Ihnen nach Hause.
Viel Freude beim Ausprobieren!

Spitzpaprika mit Feta –
„eine schmackhafte Variante“
Was ich dazu brauche
- 4 grüne Spitzpaprika
- 100 g Feta
- 100 g Frischkäse
- Oregano
- Salz
- Chili-Flocken
- etwas Olivenöl
- etwas frische Minze (klein geschnitten)
- Balsamico zum Beträufeln
So mache ich das
Mit einem T-Schnitt schneide ich die Spitzpaprika ein und lasse den Kopf dabei unberührt.Ich entferne die Kerne und das Gehäuse. Für die Füllung vermische ich den Frischkäse, mit dem klein geschnittenen Feta und den Gewürzen.
Diese Füllung gebe ich nun in die Spitzpaprika und backe diese im vorgewärmten Backrohr bei 200 Grad Heißluft 30 Minuten. Nach dem Backen beträufle ich die gefüllten Spitzpaprika mit Balsamico.
Mein Tipp für Dich
Gefüllte Spitzpaprika eigenen sich als Hauptspeise mit Salat, aber auch als Beilagen zu griechischen Gerichten wie Tzatziki mit Fladenbrot.
Tzatziki – „der cremige Alleskönner“
Wer denkt, dass Tzatziki immer gleich schmeckt, wird mit diesem Rezept vielleicht überrascht! In einer Cooking Class auf Kefalonia habe ich eine Variante kennengelernt, die durch kleine Details zum original griechischen Geschmackserlebnis wird.
Was ich dazu brauche
- 1 Gurke (geschält, gerieben und gut ausgedrückt)
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
- Etwas Salz und Pfeffer
- 500 g cremiges griechisches Joghurt (mind. 10 % Fett)
- 1 EL Essig (z. B. Rosenessig)
- Etwas Olivenöl zum Untermischen
- 2–3 EL Olivenöl zum Beträufeln
- Frischer Dill oder Minze
So mache ich das
Ich reibe die Gurke grob, gebe sie in ein Küchentuch und drücke sie gut aus. Aber Achtung: Ich salze sie vorher nicht! So bleibt sie schön knackig und gibt nicht unnötig viel Flüssigkeit ab.
Den Knoblauch vermische ich mit etwas Salz, Essig und Olivenöl. Danach rühre ich das Joghurt unter und schmecke alles mit Pfeffer und frischen Kräutern ab. Zum Schluss gebe ich die ausgedrückte Gurke dazu, verrühre alles gründlich und lasse das Tzatziki für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ziehen. Vor dem Servieren träufle ich noch etwas Olivenöl darüber – und fertig ist das perfekte Tzatziki!

Mein Tipp für Dich
Tzatziki schmeckt nicht nur klassisch zu Fladenbrot oder Gegrilltem, sondern auch als Dip zu Ofengemüse oder als Dressing für Salate. Und wenn du es frischer magst: Probier’s mal mit Minze statt Dill!


